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Der Anfang – mehr als nur ein Projekt
Der Neuaufbau dieser ’77er Harley-Davidson Ironhead war weit mehr als nur ein Umbau – es war ein echtes Abenteuer.
Was als einfache Aufgabe begann, ein altes Motorrad aus dem Lager zu holen, entwickelte sich schnell zu einem der spannendsten Projekte überhaupt.
Im Lager stand sie dann: eine stark mitgenommene Sporty mit Sargtank, Dragpipes, vorverlegten Rasten und verlängerter Gabel.
Ein halbfertiger Chopper-Umbau aus längst vergangenen Tagen – als hätte jemand vor Jahren angefangen und einfach nie zu Ende gebaut.
Genau darin lag die Chance.
Und genau daraus sollte etwas komplett Neues entstehen.
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Mehr InformationenAlles auf Anfang – komplett zerlegt
Um überhaupt zu verstehen, womit man es zu tun hat, wurde die Ironhead komplett zerlegt. Bis auf die letzte Schraube. Hier wurde nicht einfach nur geschraubt – hier wurde gearbeitet. Richtig gearbeitet.
Jedes Bauteil kam auf den Tisch, wurde geprüft, bewertet und hinterfragt. Was kann bleiben? Was muss neu? Was kann besser werden? Für die Jungs bedeutete das vor allem eins: sich die Hände richtig schmutzig machen und tief in die Technik eintauchen. Denn schnell wurde klar: Das Zerlegen ist die eine Sache – aber alles wieder so zusammenzubringen, dass es am Ende perfekt funktioniert, ist die eigentliche Herausforderung.
Technik neu gedacht
Der Motor wurde vollständig überarbeitet – ohne Kompromisse.
Neue Kolben, neue Lager, neue Dichtungen. Alles wurde kontrolliert, vermessen und sauber aufgebaut.
Auch das Getriebe wurde geprüft und überarbeitet.
Ziel war es, nicht nur ein optisch starkes Bike zu bauen, sondern eine technisch zuverlässige Maschine.
Ein Bike, das nicht nur für die Bühne gebaut ist – sondern für echten Einsatz.
Damit war die Grundlage geschaffen, auf der alles Weitere aufbauen konnte.
Customizing – echte Handarbeit
Viele Komponenten entstanden in echter Handarbeit.
Das Heck wurde eigenständig entwickelt und umgesetzt.
Die Auspuffanlage wurde komplett neu gedacht und gemeinsam mit der Schweißabteilung als markante Underseat-Variante realisiert.
Auch die Räder wurden neu eingespeicht und präzise zentriert.
Ein neuer, schlanker Kabelbaum entstand – reduziert auf das, was ein echter Flat Tracker braucht.
Statt eines klassischen Scheinwerfers trägt die Ironhead heute eine Startnummernfront, die den Rennsportcharakter konsequent unterstreicht.
Jedes Detail hat einen Zweck.
Und jedes Teil erzählt, wie viel Arbeit und Überlegung in diesem Bike steckt.
Mehr als nur Technik
Dieses Projekt war nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern auch persönlich etwas Besonderes. Es war ein Vertrauensbeweis, ein solches Bike als Azubi eigenverantwortlich umsetzen zu dürfen.
Mit Unterstützung erfahrener Kollegen, oft bis spät in die Nacht, entstand nicht nur ein Motorrad – sondern echte Erfahrung.
Hier ging es nicht nur ums Schrauben.
Hier ging es darum, Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu finden und als Team zu funktionieren.
On Track – vom Kieswerk bis zum Snowrace
Nach der Fertigstellung kam der Moment, auf den alle gewartet haben:
Die Iron Rookie musste zeigen, was sie wirklich kann.
Für das erste Shooting ging es ins Kieswerk – genau dorthin, wo ein Bike wie dieses hingehört.
Staub, lose Untergründe und lange Drifts waren der perfekte Spielplatz. Für die Jungs war es teilweise das erste Mal in so einem Terrain, aber genau das machte den Reiz aus. Die Rookie ließ sich sauber kontrollieren, das Hinterrad drehte willig durch und das Bike zeigte direkt, dass es nicht nur gut aussieht, sondern auch funktioniert.
Doch damit war noch lange nicht Schluss.
Kurz darauf ging es für die Iron Rookie nach Willingen zum Snowrace.
Eine komplett andere Herausforderung: Schnee, Steigung und extreme Bedingungen.
Justin setzte sich auf das Bike und brachte die Rookie den Berg hoch – und das mit beeindruckender Performance. In der Vergaser-Klasse fuhr sie eine der schnellsten Zeiten.
Vom Kieswerk bis in den Schnee – die Iron Rookie hat gezeigt, wofür sie gebaut wurde.



















