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Hot Pan

Iron Rookie

customized Harley-Davidson Ironhead, 1977

Der Anfang – mehr als nur ein Projekt

Der Neuaufbau dieser ’77er Harley-Davidson Ironhead war weit mehr als nur ein Umbau – es war ein echtes Abenteuer.
Was als einfache Aufgabe begann, ein altes Motorrad aus dem Lager zu holen, entwickelte sich schnell zu einem der spannendsten Projekte überhaupt.

Im Lager stand sie dann: eine stark mitgenommene Sporty mit Sargtank, Dragpipes, vorverlegten Rasten und verlängerter Gabel.
Ein halbfertiger Chopper-Umbau aus längst vergangenen Tagen – als hätte jemand vor Jahren angefangen und einfach nie zu Ende gebaut.

Genau darin lag die Chance.
Und genau daraus sollte etwas komplett Neues entstehen.

Der Anfang: ein alter Chopper, bereit für ein neues Kapitel.

Drei Azubis, ein Motor und jede Menge Motivation – der Start von Iron Rookie.

Hier beginnt die Vision – die erste Idee, die Form annimmt.

Die ersten Formen der Iron Rookie werden sichtbar.

Die Idee – Freiheit trifft Vision

Der Auftrag war klar: kompletter Neuaufbau, keine festen Vorgaben.
Maximale Gestaltungsfreiheit für die Azubis.

Drei Azubis übernahmen diese Aufgabe: Moritz im 1. Lehrjahr, Ronan im 2. Lehrjahr und Justin im 3. Lehrjahr. Gemeinsam stellten sie sich der Herausforderung, aus dem alten Bike etwas komplett Neues zu erschaffen.

Schnell war die Richtung klar: kein Chopper, kein Standard – sondern ein Flat-Track-Bike.
Roh, sportlich, reduziert auf das Wesentliche.

Ein Bike, das nicht nur gut aussieht, sondern sich auch genau so fährt.

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Alles auf Anfang – komplett zerlegt

Um überhaupt zu verstehen, womit man es zu tun hat, wurde die Ironhead komplett zerlegt. Bis auf die letzte Schraube. Hier wurde nicht einfach nur geschraubt – hier wurde gearbeitet. Richtig gearbeitet.

Jedes Bauteil kam auf den Tisch, wurde geprüft, bewertet und hinterfragt. Was kann bleiben? Was muss neu? Was kann besser werden? Für die Jungs bedeutete das vor allem eins: sich die Hände richtig schmutzig machen und tief in die Technik eintauchen. Denn schnell wurde klar: Das Zerlegen ist die eine Sache – aber alles wieder so zusammenzubringen, dass es am Ende perfekt funktioniert, ist die eigentliche Herausforderung.

Technik neu gedacht

Der Motor wurde vollständig überarbeitet – ohne Kompromisse.
Neue Kolben, neue Lager, neue Dichtungen. Alles wurde kontrolliert, vermessen und sauber aufgebaut.

Auch das Getriebe wurde geprüft und überarbeitet.
Ziel war es, nicht nur ein optisch starkes Bike zu bauen, sondern eine technisch zuverlässige Maschine.

Ein Bike, das nicht nur für die Bühne gebaut ist – sondern für echten Einsatz.

Damit war die Grundlage geschaffen, auf der alles Weitere aufbauen konnte.

So sah die Realität aus – komplett verschlissen und längst überfällig.

Die Jungs, Lucas als Unterstützung und Andreas mit dem Blick fürs Ganze.

Ein Blick ins Innenleben – hier wurde jedes Detail geprüft.

Customizing – echte Handarbeit

Viele Komponenten entstanden in echter Handarbeit.

Das Heck wurde eigenständig entwickelt und umgesetzt.
Die Auspuffanlage wurde komplett neu gedacht und gemeinsam mit der Schweißabteilung als markante Underseat-Variante realisiert.

Auch die Räder wurden neu eingespeicht und präzise zentriert.
Ein neuer, schlanker Kabelbaum entstand – reduziert auf das, was ein echter Flat Tracker braucht.

Statt eines klassischen Scheinwerfers trägt die Ironhead heute eine Startnummernfront, die den Rennsportcharakter konsequent unterstreicht.

Jedes Detail hat einen Zweck.
Und jedes Teil erzählt, wie viel Arbeit und Überlegung in diesem Bike steckt.

Rennsport-DNA bis ins Detail – mit praktischem Quick-Release.

Entwicklung der verstellbaren Schwingenaufnahme für unterschiedliche Setups.

Der Underseat-Auspuff war gesetzt, der Weg dorthin alles andere als einfach.

Der Heckfender wurde in mehreren Teilen individuell um den Auspuff herum aufgebaut.

Mehr als nur Technik

Dieses Projekt war nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern auch persönlich etwas Besonderes. Es war ein Vertrauensbeweis, ein solches Bike als Azubi eigenverantwortlich umsetzen zu dürfen.
Mit Unterstützung erfahrener Kollegen, oft bis spät in die Nacht, entstand nicht nur ein Motorrad – sondern echte Erfahrung.

Hier ging es nicht nur ums Schrauben.
Hier ging es darum, Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu finden und als Team zu funktionieren.

On Track – vom Kieswerk bis zum Snowrace

Nach der Fertigstellung kam der Moment, auf den alle gewartet haben:
Die Iron Rookie musste zeigen, was sie wirklich kann.

Für das erste Shooting ging es ins Kieswerk – genau dorthin, wo ein Bike wie dieses hingehört.
Staub, lose Untergründe und lange Drifts waren der perfekte Spielplatz. Für die Jungs war es teilweise das erste Mal in so einem Terrain, aber genau das machte den Reiz aus. Die Rookie ließ sich sauber kontrollieren, das Hinterrad drehte willig durch und das Bike zeigte direkt, dass es nicht nur gut aussieht, sondern auch funktioniert.

Doch damit war noch lange nicht Schluss.

Kurz darauf ging es für die Iron Rookie nach Willingen zum Snowrace.
Eine komplett andere Herausforderung: Schnee, Steigung und extreme Bedingungen.

Justin setzte sich auf das Bike und brachte die Rookie den Berg hoch – und das mit beeindruckender Performance. In der Vergaser-Klasse fuhr sie eine der schnellsten Zeiten.

Vom Kieswerk bis in den Schnee – die Iron Rookie hat gezeigt, wofür sie gebaut wurde.

Nach all der Arbeit: bereit, endlich gefahren zu werden.

Für die Arbeit, den Einsatz und das Herzblut – Helme im passenden Design.

Done. And proud.

Vom Kieswerk in den Schnee – Justin und die Rookie in Willingen.

Bike & Details

Riding

Flat Track Feeling im Kies

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