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Late Summer

Late Summer Special 2026

European Bike Week – Faak am See 2026

Eine Woche Faak am See!

Eine Woche Kärnten, eine ziemlich bunte Auswahl an Bikes und eine Truppe aus fast allen Ecken von Thunderbike: Auch 2026 ging es für uns wieder nach Faak am See. Zwischen Nockalmstraße, Kaiserschmarrn, Fotoshootings, Regen, Custombikes und einem ziemlich überraschenden Pokal haben wir einiges erlebt. Hier kommt unser Rückblick auf die European Bike Week 2026.

Auf nach Faak!

Faak am See gehört für uns mittlerweile einfach dazu. Und trotzdem fühlt sich die Woche jedes Jahr ein bisschen anders an. Andere Bikes, andere Touren, neue Leute – und meistens auch die eine oder andere Geschichte, die vorher garantiert nicht auf dem Plan stand.

Dieses Mal waren wir mit einer ziemlich bunt gemischten Truppe unterwegs. André aus dem Produktdesign, Thorsten und Patrick aus der Produktion, Dennis aus der Vormontage, Glatten aus der Customwerkstatt, unser Aufbereitungsprofi Frank, Jannik und Stefan aus dem Fahrzeugverkauf, Jan Niklas aus der Service-Werkstatt sowie Glatzzo und Kim aus dem Marketing. Dazu kamen Felix, Kims Partner, und Detti, Dennis’ Schwiegervater.

Mindestens genauso bunt war unser Fuhrpark.

Unser Road-Glide-Doppelpack auf der Nockalmstraße.

André und Dennis mit Detti in Kärnten.

Platz 1 für Thunderbike in der Cruiser-Klasse in Villach.

Erstes Shooting zwischen alten Gleisen und Kärntner Bergen.

Lance David Arnolds EightySix Legacy und Andreas Burning Eleven sorgten für die Road-Glide-Fraktion. Kim hatte ihre Sportster Emperor dabei und natürlich durfte unser neuester Chicano Sangre-Caliente nicht fehlen. André und Thorsten kamen mit ihern selbst umgebauten Evo’s und Glatten mit seiner Shovel.

Dazu hatten wir einige Bikes aus unserem Demoride-Fuhrpark dabei – und gerade für die vielen Kilometer und Bergstraßen rund um Faak eine ziemlich passende Auswahl. Mit Low Rider S, Low Rider ST, Sport Glide und Road Glide waren gleich mehrere Modelle am Start, die auf den kurvigen Strecken durch Kärnten richtig Spaß machen.

Einige der Demoride-Bikes waren dabei schon etwas umfangreicher mit unseren Parts umgebaut. So hatten wir unter anderem eine Street Bob mit unserer neuen Thunderbike Lampenmaske sowie eine Fat Boy mit vorverlegter Fußrastenanlage, Atlas Lenker und Jekill & Hyde Auspuffanlage dabei.

Damit hatten wir vom Chicano über Evo Springer und Shovel bis zu den moderneren Touren- und Performance-Modellen so ziemlich alles dabei – und für die kommenden Tage definitiv genug Auswahl.

Street Bob mit unserer neuen Thunderbike Lampenmaske.

Thorstens Evo Springer – mit jeder Menge Parts aus “seiner” eigenen Schmiede.

 

Andrés Evo – zum zweiten Mal mit uns in Österreich unterwegs.

Fat Boy mit Atlas Lenker, kleinen Blinkern, Jekill und vorverlegter Fußrastenanlage.

Erste Amtshandlung: Chicano raus

Wir waren am ersten Tag früh genug in Kärnten, um das gute Wetter nicht einfach verstreichen zu lassen. Also wurde noch vor dem eigentlichen Wochenprogramm der neue Chicano rausgeholt.

Was fehlte, war eine passende Location.

Die fanden wir am Bahnhof Villach Seebach. Alte Güterwagen, Gleise und Oberleitungen auf der einen Seite, die Kärntner Berge auf der anderen – ein ziemlich guter Kontrast zu unserem Chicano.

Vor die Kamera musste diesmal Felix. Und weil der Chicano auf Bildern genauso brutal aussieht, wenn er bewegt wird, durfte er gleich selbst ran. Für Felix war es das erste Mal auf einem unserer Chicanos. Sitzposition und Fahrgefühl waren für ihn entsprechend ungewohnt – aber offensichtlich nicht schlecht. Nach den ersten Metern war zumindest klar: Das Ding macht nicht nur vor der Kamera Spaß.

Die ersten Bilder waren damit im Kasten. Jetzt konnte Faak richtig anfangen.

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Montag: Wir kennen da einen Kaiserschmarrn …

Der Montag lieferte genau das Wetter, das man sich für eine Tour durch Kärnten wünscht. Also Bikes raus und los.

Unsere Route führte uns zunächst in Richtung Nordosten nach Deutsch-Griffen. Das Ziel dort war nicht ganz zufällig gewählt. Bei Krassnitzer waren wir schon einmal gewesen – und sowohl die nette Wirtin als auch der Kaiserschmarrn waren uns offenbar gut genug in Erinnerung geblieben, um einen zweiten Besuch zu rechtfertigen.

Danach ging es weiter durchs Gurktal in Richtung Sankt Veit an der Glan und auf dem Rückweg legten wir noch einen Stopp am Pyramidenkogel ein. Von oben gab es den entsprechenden Blick über den Wörthersee – und für den Weg nach unten hätten wir natürlich ganz vernünftig wieder den Aufzug nehmen können.

Haben wir aber nicht. Wenn dort schon eine Rutsche steht, wird eben gerutscht.

Kaiserschmarrn bei Krassnitzer – genau dafür kommen wir wieder.

Zurück auf die Bikes und weiter durch die Täler und Berge.

Blick vom Pyramidenkogel über den Wörthersee.

Dienstag: Zwei Road Glides auf der Nockalmstraße

Weil die Wetter-App für die nächsten Tage deutlich weniger freundlich aussah, wollten wir den Dienstag noch einmal komplett ausnutzen.

Diesmal stand die Nockalmstraße auf dem Programm.

Mit dabei waren auch unsere beiden Road Glides EightySix Legacy und Burning Eleven – und zusammen sind die beiden einfach ein geniales Doppelpack. Vor der Kärntner Berglandschaft wollten wir uns die Gelegenheit für ein paar Bilder natürlich nicht entgehen lassen. Also machten wir unterwegs eine Fotosession und setzten die beiden Bagger mit noch einmal ordentlich in Szene. Wenn man zwei solche Bikes, die passenden Straßen und die Berge direkt vor der Nase hat, wäre alles andere schließlich Verschwendung gewesen.

Auf dem Rückweg stand dann noch ein weiterer Punkt auf dem Programm, der bei uns inzwischen fast schon Tradition hat: ein Stopp am Forellenhof. Dort gibt es richtig gute Rippchen – und genau deshalb gehört der Besuch für uns mittlerweile genauso zum Faak-Stammprogramm wie einige unserer liebsten Touren. Nach einem langen Tag auf der Nockalmstraße war das jedenfalls genau der richtige Abschluss.

Die vielleicht entspanntesten Bewohner der Nockalmstraße.

Glatten auf seiner Shovel – das Dreamteam ist seit Jahrzehnten zusammen unterwegs.

Die Sporty braucht Sprit – und zwar spätestens nach 90 Kilometern.

Oben auf der Nockalm ist wieder ordentlich was los.

Wenn das Wetter nicht mitspielt

Am Mittwoch kam dann das angekündigte Kontrastprogramm. Das Wetter machte wenig Lust auf eine größere Motorradtour, also blieben die Bikes stehen. Statt Kurven gab es Bowling. Kann man mit der richtigen Truppe auch mal machen. Für Donnerstag sah die Vorhersage leider nicht wesentlich besser aus. Also entschieden wir uns gegen nasse Kilometer und machten uns auf den Weg ins Harley Village. Und das Timing hätte kaum besser sein können.

Creators Custom Clash im Harley Village

Wir kamen genau richtig zur Entscheidung des Harley-Davidson Creators Custom Clash 2026.

Sechs Creator aus Europa hatten gemeinsam mit Harley-Davidson Vertragshändlern jeweils ein Serienbike zu ihrem eigenen Custom-Projekt gemacht. In Faak standen schließlich alle sechs Motorräder gemeinsam in der Expo.

Am Ende ging der Sieg nach Italien: Jack NBC setzte sich mit seiner gemeinsam mit Harley-Davidson Legnano aufgebauten Breakout durch.

Das Football-Thema zieht sich dabei bis ins Detail durch das Bike – unter anderem mit den Yard-Linien eines Football-Feldes auf dem Tank und entsprechenden Details am Sitz. Eine ziemlich passende Verbindung zu Jack, der selbst aus dem Football kommt.

Überreicht wurde die Auszeichnung von Harley-Davidson CEO Artie Starrs und Bill Davidson.

Auch wenn es am Ende natürlich nur einen Gewinner geben konnte: Das Projekt von Harley-Davidson Pfeiffer gehörte für uns ebenfalls zu den Bikes, bei denen wir länger stehen geblieben sind.

Und genau darum geht es bei solchen Tagen im Village eben auch. Leute treffen, Ideen anschauen, Details entdecken und zwischendurch mit bekannten Gesichtern aus der Szene quatschen.

Carbon, Frästeile und jede Menge Details am Jekill-&-Hyde-Stand.

Kim trifft Harley-Davidson CEO Artie Starrs.

Glatzzo gibt alles fürs Team
Dieses Jahr knapp – die Revanche ist schon eingeplant.

Die Breakout von Harley-Davidson Pfeiffer.

Freitag: Erst Waschstraße, dann Bikeshow

Freitagmorgen sah zunächst nicht danach aus, als würde das Wetter noch unser Freund werden. Und wir hatten ein kleines Problem.

EightySix Legacy, Burning Eleven, Chicano und Emperor sollten zur Custombike Show nach Villach. Nach den Kilometern der vergangenen Tage sahen die vier aber eben auch genauso aus: wie Motorräder, die gefahren wurden. Bis ungefähr 13 Uhr regnete es. Also Plan B.

Bikes in die Busse, ab zur Waschstraße und volle Manpower. Waschen, trocknen, polieren – und zum Glück hatten wir Frank dabei. Wenn man schon jemanden aus der professionellen Fahrzeugaufbereitung im Team hat, ist genau das der Moment, in dem sich das bezahlt macht.

Vier saubere Bikes später wurde wieder eingeladen und wir fuhren zu einem Parkplatz in der Nähe der Villacher Altstadt.

Und tatsächlich: Der Regen hörte auf.

Also Klappen auf, Bikes raus und auf eigener Achse in die Altstadt. Unsere beiden Road Glides gingen in der Klasse Tourer & Bagger an den Start. Chicano und Emperor wurden beide der Cruiser-Klasse zugeordnet. Danach konnten wir ohnehin nichts mehr machen. Während die Jury ihre Runden drehte, machten wir das Gleiche und schauten uns die anderen Builds an. Und davon gab es einige interessante.

Emperor holt den Sieg

Dass Kims Emperor überhaupt bei der Show stand, war eher eine spontane Entscheidung. Und manchmal sind genau das die besten.

Bei der Siegerehrung stand plötzlich fest: Platz 1 in der Cruiser-Klasse – Kim Bergerforth mit Emperor. Damit hatten wir ehrlich gesagt nicht gerechnet. Umso besser war natürlich die Stimmung, als Emperor anschließend auf der Bühne stand. Das gemeinsame Foto mit Bill Davidson machte die Sache dann endgültig rund.

Vom Regen am Vormittag über die spontane Waschstraßen-Aktion bis zum ersten Platz am Nachmittag – der Freitag hatte innerhalb weniger Stunden einmal das komplette Programm geliefert.

Und ein Pokal musste jetzt auch noch mit nach Hause.

Bikeshow Winner im Überblick

Sport & Clubstyle 

Best in Show & 1.Platz: Vito Klemenčič (SI)

Sport & Clubstyle

2. Platz: Dreamachine Motorcycles (SI)

 

Antique & Restomod

1. Platz Hannes Haap (AT)

 

Antique & Restomod

2. Platz: Michael Betz (DE)

 

Cruiser

1. Platz: Thunderbike (DE)

 

Cruiser

2. Platz: Julian von Oheimb (DE)

Adventure & Offroad

1. Platz: Sven Niesch (DE)

Adventure & Offroad

2. Platz: Kurt Glaser (AT)

Radical Custom

1. Platz: Mali HD (PL)

Radical Custom

2. Platz: Gabriele Basso (IT)

Tourer & Bagger:

1. Platz Stanisław Myszkowski Game Over Cycles (PL)

Tourer & Bagger

2. Platz: Gert van Hoof (BE)

Best Inspiration

Bikash (AT)

Best Paintwork

Peter Deinhofer (AT)

Judges’ Choise

Max Bica (IT)

Samstag: Noch einmal raus

Nach den durchwachsenen Tagen hatte Kärnten für Samstag noch einmal richtig gutes Motorradwetter bestellt. Also nutzten wir die Gelegenheit für eine letzte gemeinsame Ausfahrt. Und statt eine unserer bekannten Runden zu fahren, probierten wir etwas Neues aus: die Malta-Hochalmstraße.

Auf dem Weg ins Maltatal trafen wir dann noch unseren Händlerkollegen Tom Pfeiffer – eine dieser Begegnungen, die in Faak dazugehören.

Danach ging es durch das Maltatal immer weiter hinauf bis zur Kölnbreinsperre. Kurven, Tunnel, Felswände und immer wieder dieser Blick in die Berge – eine Strecke, bei der man nicht besonders viel Motivation braucht, um noch ein paar Kilometer dranzuhängen.

Oben angekommen hieß es Bikes abstellen und erst einmal schauen.

Die Dimensionen der Staumauer und die Berglandschaft drumherum sind schon eine ziemlich beeindruckende Kombination. Vor allem aber war die Tour genau der richtige Abschluss für eine Woche.

Auf dem Rückweg gab es dann noch einen kurzen technischen Zwischenstopp: An Andrés Evo Springer musste die Achse noch einmal festgezogen werden. Werkzeug raus, Achse fest – und weiter. Abgesehen von dieser kleinen Schraubereinlage hatten unsere Bikes die Woche aber problemlos mitgemacht.

Danach ging alles wieder viel zu schnell. Zurück, Sachen zusammenpacken, Motorräder verladen. Und plötzlich steht man wieder vor den Transportern und merkt: Das war’s schon wieder.

Alle Trips nach Faak

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