Jokerfest 2009

Kick-Off 2010

Grand Opening 2009

Roadhouse & Factory

Das neue Konzept: Mehr Platz für Biker, Bikes und den „American Way of Life“

Verfolgt man die Historie von Thunderbike zurück, so beginnt diese irgendwo Anfang der Achtziger auf Europas Rennstrecken. Hier fühlt sich der blutjunge Andreas Bergerforth zuhause und nicht selten endet ein aufregender Renntag für den Racer auf dem Siegertreppchen. Schnell steht fest, dass der Hauptberuf ebenfalls etwas mit zwei Rädern und einem Motor zu tun haben muss.

1984 wird er zum ersten Mal aktenkundig, als er beim zuständigen Gewerbeamt sein frisch gegründetes Unternehmen eintragen lässt. „Motorradschuppen“ nennt er die Firma, mit der er alle Belange um Motorräder, vornehmlich aus dem Land des Lächelns, abdeckt. Der kleine Schuppen in Hamminkeln misst keine 150 Quadratmeter und platzt, dank stetig steigender Auftragslage, bald schon aus allen Nähten. Keine zwei Jahre später, 1986, wird aus dem Laden mit dem einfallsreichen Namen eine offizielle Suzuki-Vertretung und natürlich ist jener Schuppen dafür deutlich zu klein und so bezieht man neue Räumlichkeiten im örtlichen Industriegebiet. Dieses Mal soll es nicht nur größer, sondern auch etwas repräsentativer werden. Die weiterhin steigende Auftragslage führt zudem dazu, dass die ersten Mitarbeiter eingestellt werden.

Im Dezember 2009 wurde in Hamminkeln ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte gelegt. Trotz der schwierigen Weltwirtschaftslage oder gerade deswegen expandiert man weiter und setzt dem ohnehin schon ungewöhnlichen Unternehmenskonzept noch eins oben drauf. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen und Erweiterungen entstand an gewohnter Stelle, an der Güterstraße in Hamminkeln, mehr als ein gewöhnliches Dealership mit Verkaufsbereich und abgegrenzter Werkstatt. Ebenso ist dieses Projekt mehr als ein zusätzlicher Anbau oder gar eine angestückelte Baumaßnahme, um dem gestiegenen Platzbedarf entgegenzuwirken.

Vielmehr geht es um die Realisierung eines Konzeptes, bei dem der Verkauf von Parts und Bikes nur noch einen Teil ausmachen soll. In Hamminkeln findet der Freund des „American Way of Life“ zukünftig eine Anlaufstelle, die er auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten und sogar an Sonn- und Feiertagen ansteuern kann. Und das unabhängig davon, ob nun mit zwei- oder vierrädrigem Untersatz, zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Denn bei Thunderbike gönnt man sich mit einem stilvollen „American Roadhouse“ nicht nur ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art, sondern auch eine sinnvolle Erweiterung der vorhandenen Unternehmensbereiche.

 

Das American Roadhouse bietet seit dem weit mehr als nur klassische amerikanische Spezialitäten, wie man sie auch in jedem beliebigen Diner bekommen könnte. Auf 550 Quadratmetern ist ein stilvolles Ambiente im urigen Blockhausstil entstanden, wie man es sonst nur in Aspen oder den Rockies vorfindet. Wer lieber an der frischen Luft verweilen möchte, findet auf dem außergewöhnlichen Sonnendeck die passende Location zum Relaxen. Die typisch amerikanischen Gaumenfreuden bekommt man hier natürlich ebenso serviert. Acht feste Mitarbeiter und 25 Teilzeitkräfte werden den Versuch wagen, jedem Besucher die Wünsche von den Lippen abzulesen.

Damit nicht genug, mit dem Umbau sind auch die Verkaufsräume deutlich gewachsen. Auf nunmehr 750 Quadratmetern findet man die aktuelle Modellpalette der Company ebenso wieder wie ein breit gefächertes Angebot an Parts, Accessoires und jeder Menge Good Stuff. Und natürlich können hier zukünftig die aufwendigen Umbauten und Custombikes aus den eigenen Werkstätten deutlich besser präsentiert werden. Und noch etwas ist neu. Vor dem Umbau ist an der Güterstraße nur die Servicewerkstatt untergebracht gewesen. Die gesamte Teileproduktion fand bisher außerhalb, einige Kilometer entfernt statt.

Seit Dezember 09 werden die begehrten Parts ebenfalls in einer eigens errichteten Halle an der Güterstrasse produziert. Auf diese Weise lassen sich die Wege kurz halten und noch etwas mehr Nähe zum Kunden realisieren. Damit ist das Unternehmen, das einst in einem 150 Quadratmeter großen Schuppen seinen Anfang nahm, auf eine stolze Gesamtgröße von beeindruckenden 2600 Quadratmetern gewachsen. Rechnet man die gesamte Belegschaft aus dem Verkauf, den Werkstätten und dem Gastronomiebereich zusammen, so stellt man fest, dass hier inzwischen über 50 Mitarbeiter in Lohn und Brot stehen und weitere 25 Teilzeitkräfte nach Bedarf eingesetzt werden.

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