Grand Nicholas

Living Life to the Fullest

Harley Meeting Ruhrpott 2018

Stahl meets Bikes

Das 24. Ruhrpott Meeting

Am Sonntag, den 5. August, ging es in der Henrichshütte in Hattingen wieder heiß her: von 10.00 bis 18.00 Uhr öffnete das Gelände am LWL Industriemuseum Henrichshütte seine Pforten, um Harley-Begeisterte hinein zu lassen. Auf knapp 90.000 Quadratmetern präsentierten Thunderbike, HD Pfeiffer, HD Motomaxx Hagen, HD Motomaxx Remscheid und HD Motomaxx Bochum alles rund um das Thema Harley-Davidson, Customizing und Lifestyle mit Live Music & DJ, Drinks & Food, Airbrush, Fotosessions mit Dreamgirls & Boys, kostenlosen Probefahrten der aktuellen Modelle und einer Bikeshow des GARAGE INK Magazins. Wer da komplette Gelände einmal von oben betrachten wollte, konnte mit dem gläsernen Aufzug auf den 70 Meter hohen Hochofen fahren.

Einige Eindrücke könnt ihr in dieser Bildergalerie gewinnen!

Hattingen: Harley-Davidson-Meeting Ruhrpott war wieder eine megagute Veranstaltung

Hattingen: Industriemuseum Henrichshütte |

Im Vorfeld gab es doch das ein oder andere sorgenvolle Gesicht: Ob das denn diesmal gut gehe mit dem 24. Harley-Davidson-Meeting Ruhrpott auf dem Gelände des LWL-Industriemuseums Henrichshütte? Denn wer hat schon Lust, bei weit mehr als 30 Grad über das staubige Gelände zu schlendern? Und dann war es doch anders…

Allen Unkenrufen zum Trotz herrschten an diesem Sonntag, 5. August, beinahe optimale Temperaturen von deutlich unter 30 Grad auf dem Ausstellungsgelände rund um den Hochofen III des einstigen Hüttenwerkes, das selbst eine gigantische und kontrastierende Kulisse mit leichter Patina bildet zu den Chrom blitzenden Motorrädern in seinem Schatten.

Ja, und folglich kamen wieder Tausende von Motorrädern und die nicht nur aus Nordrhein-Westfalen. Selbst aus dem Frankfurter Raum wurden Maschinen auf dem weiträumigen Gelände gesichtet. Und nicht minder viele Menschen: Biker-Clubs, viele tätowierte Damen und Herren, manche davon kräftig gebaut, aber ebenfalls genauso viele Familien, die Spaß hatten an den unterschiedlichen und teilweise sehr exotisch anmutenden Maschinen der amerikanischen Kult-Marke. 

Den Designern der Schmuckstücke auf zwei und manchmal auch drei Rädern setzte lediglich ihre eigene Fantasie Grenzen. Es gab Modelle wie frisch aus dem Laden, Exoten mit lang gezogener Gabel, Stummellenkern, Ape-Hangern, in knallbunten Farben, in schlichtem Grau oder kultigem Schwarz, mit ganz viel Chrom, mit wahren Kunstwerken auf allem, worauf sich auf einer Harley-Davidson mit Farben künstlerisch verwirklicht werden kann.

Wie immer war das Meeting ein Treffen des Sehens und des gesehen werden Wollens. Das bezieht sich durchaus nicht nur auf die Motorräder, sondern auch auf ihre Besitzer. Darunter waren die „klassischen“ Schrauber, die sich erst wohl fühlen, wenn sie bis zu den Ellbogen in Motoröl stecken oder an Vergasern und Zylindern werkeln dürfen. Und auch die ganz andere Fraktion, die wochentags in feinem Zwirn ihrer lukrativen Arbeit nachgeht, um an ausgewählten Wochenenden den wilden Rocker heraushängen zu lassen, den Rebellen, der man aufgrund der Biografie eigentlich nie war. 

 

Textquelle: www.lokalkompass.de

Film & Foto: Ben Ott