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- Snow Show Willingen 2026
Früh am Morgen machte sich ein kleines Thunderbike Team auf den Weg ins Sauerland. Mit dabei: Tim als Teamführer, drei motivierte Azubis zur Unterstützung, Glatzzo hinter Kamera und Linse, Jannik als Moderator sowie Justin und Kim als Fahrer – Justin auf dem Azubi-Bike und Kim auf einer Evo Sporty.
Begleitet von einem beeindruckenden Sonnenaufgang führte die Fahrt Richtung Willingen – ein Start, der die Stimmung für das gesamte Wochenende setzte.
Bei bestem Wetter angekommen, wurde das Fahrerlager aufgebaut und die Strecke begutachtet. Die Veranstalter hatten eine anspruchsvolle Piste vorbereitet – und nach und nach füllte sich das Gelände. Immer mehr Bikes, immer mehr Menschen, alle mit einem Ziel: den Hügel bezwingen.
Das Besondere: Das Event fand zum ersten Mal statt, war kostenlos und offen für jeden. Egal welches Bike, egal welches Level – jeder, der mutig genug war, konnte teilnehmen.
Neben zahlreichen Fahrern waren auch bekannte Namen vor Ort, darunter Harley-Davidson Händler wie Harley-Davidson Münsterland, Harley-Davidson Pfeiffer, Harley-Davidson Factory und Bike Farm sowie Szenegrößen wie Basti von Jekill, Chris Lietsch, Ralle und Thilo Günther.
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Mehr InformationenDie Stimmung? Locker, aber auch ein wenig ungewiss. Niemand wusste so richtig, was passieren würde. Wann startet das Training? Wie viele Runs gibt es? Und vor allem: Was macht die angekündigte Regenfront?
Training unter Zeitdruck
Gerade noch entspannt beim Kaffee am Wilddieb, kam plötzlich Bewegung ins Geschehen. Eine Durchsage, eine Menschentraube – das erste Briefing.
Die Message war klar: Fertigmachen, es geht los – solange das Wetter mitspielt.
Innerhalb von Sekunden wurde es hektisch. Die ersten Fahrer machten sich bereit, darunter auch Justin. Kim entschied sich zunächst, die Strecke und andere Fahrer zu beobachten.
Die ersten Runs zeigten schnell: Der Berg hatte es in sich. Ralle startete mit seiner Pan America – ohne Spikes, ohne große Vorbereitung – und schaffte es tatsächlich nach oben. Chris Lietsch folgte mit seiner Low Rider S, ebenfalls ohne Spikes, kämpfte sich weit nach oben, erreichte aber nicht das Ziel.
Von Choppern über Serienbikes bis hin zu professionellen Hillclimbern war alles vertreten.
Dann Justin: Mit dem Ironhead Crosser mitten ins Geschehen – ohne zu zögern ging es den Berg hinauf und er zeigte direkt, was in ihm steckt.
Auch Kim wagte sich an den Start. Trotz Tipps und Unterstützung aus dem Team war die Umsetzung schwierig – ein Versuch reichte nicht. Doch bevor es eine zweite Chance geben konnte, setzte der Regen ein und beendete das Training abrupt.
Teamabend & Startnummern
Zurück ins Lager, kurzes Teammeeting – und dann ab zum Wilddieb. Dort fand am Abend die Startnummernvergabe statt.
In einer rustikalen Hütten Atmosphäre wurden die Teilnehmer aufgerufen und bekamen ihre Nummern. Kim startete mit der 15, Justin mit der 58 – eine solide Ausgangslage.
Am Abend stießen noch Beate und Andreas Bergerforth dazu, um das Event live mitzuerleben. Gemeinsam mit Freunden, Kollegen und Szenebekannten wurde der erste Tag entspannt abgeschlossen.
Renntag – Schnee, Spannung und starke Nerven
Samstag, 6:30 Uhr: Ein Blick aus dem Fenster zeigte verschneite Bäume – perfekte Bedingungen.
Nach dem Frühstück ging es zurück zur Strecke. Die letzten Vorbereitungen liefen, während immer mehr Zuschauer eintrafen. Das Gelände war inzwischen komplett in Schnee gehüllt – die Atmosphäre: einzigartig.
Ein besonderes Highlight vor dem Start: Drei Nachwuchsfahrer, darunter ein Mädchen, durften den Berg testen – und meisterten die Strecke souverän. Der perfekte Auftakt.
Das Rennen beginnt
Pünktlich um 11 Uhr fiel der Startschuss. Mittlerweile war nicht nur das Rennteam vor Ort, sondern auch Familie und weitere Thunderbike-Unterstützer.
Die ersten Fahrer legten direkt vor – einige schafften es bis ins Ziel, darunter auch bekannte Gesichter wie Basti von Jekill and Hyde.
Dann wurde es ernst für Kim. Der erste Versuch: Am Start hängen geblieben, der Belt sprang runter. Doch das Team reagierte schnell und brachte alles wieder in Ordnung. Der zweite Versuch verlief ebenfalls nicht optimal – aber genau das wurde zur Chance: Ein dritter Run wurde möglich.
20 Bikes später stand Kim erneut am Start. Tief durchgeatmet, volle Konzentration – und dann: Vollgas.
Mit purem Willen kämpfte sie sich den Berg hinauf und brachte die 883 bis zur Zielgeraden. Ein Moment, der das ganze Team stolz machte.
Starke Leistungen & echte Vielfalt
Auch abseits davon bot das Rennen spektakuläre Szenen: Selbst große Maschinen wie eine Road Glide wurden erfolgreich ins Ziel gebracht.
Viele Fahrer meisterten die Herausforderung, andere scheiterten – perfekt vorbereitet oder einfach mutig drauflos. Genau das machte den Reiz aus.
Justin zeigte ebenfalls eine starke Performance und brachte die Ironhead souverän und mit beeindruckender Kontrolle ins Ziel.
Ein Event mit Zukunft
Insgesamt war das Willingen Snow Race ein voller Erfolg. Für ein Erstlings-Event zog es zahlreiche Besucher an – und auch das Wetter spielte am Ende mit.
Die Klassen reichten von Spezialumbauten über Enduro und Oldschool bis hin zu modernen und offenen Klassen sowie Elektro-Bikes. Die Zuordnung war nicht immer ganz eindeutig – aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.
Ein besonderes Highlight: Der Sieg in der Ladies-Klasse ging an Kim – auch wenn das Starterfeld überschaubar war, zählt der Erfolg.
Pünktlich zur Siegerehrung setzte erneut Schneefall ein – ein perfekter Abschluss.

















