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Strafzoll in Europa

Petition gegen 50% Strafzoll für Harley-Davidson

Zusammen gegen EU-Strafzölle

 

Mit Wirkung zum 19.04.2021 hat die Europäische Union unserem Hersteller Harley-Davidson die sogenannte Binding Origin Information (BOI) für die aus Thailand in die EU eingeführten Motorräder aberkannt. Mit dieser BOI wurden die Harleys bislang zu einem Zollsatz von 6% in die EU eingeführt.

Durch diese Aberkennung droht ab 1.6.2021 ein Strafzoll von 50% und somit ein Einfuhrzoll von insgesamt 56%. Damit wäre Harley-Davidson auf seinem zweitwichtigsten Absatzmarkt nicht mehr wettbewerbsfähig.

Stellt Euch das mal anders herum vor: Was wäre los, wenn deutsche Autohersteller für ihre Exporte in die Vereinigten Staaten solche Strafzölle zahlen müssten?

Zum Vergleich: Europäische Motorradhersteller wie BMW, KTM und Ducati exportierten ihre Motorräder zu einem Zollsatz zwischen 1,2% und 2,4% in die USA, Harley-Davidson wird jetzt für Europa mit 56% Zoll belegt. Man braucht wenig Phanatsie, um sich vorzustellen, was das für Modelle wie z.B. die Pan America oder andere vergleichbare Fahrzeuge bedeuten würde.

Gegen diese wettbewerbsverzerrende Ungerechtigkeit sammeln wir gemeinsam mit dem Händlerverband Eure Unterschriften – von allen Motorradenthusiasten und Fans des fairen Wettbewerbs!

So funktioniert's:

 

Auf der Website Change die Petition gegen Strafzölle anklicken

In der rechten Spalte Deinen Namen, Deine Emailadresse und Deinen Wohnort eintragen

Den roten Button „Petition unterzeichnen“ anklicken

In Deinem eigenen Emailpostfach die Mail von Change öffnen und den Bestätigungslink anklicken

Wir erinnern uns:

Zur Amtszeit von Donald Trump kam es zu Strafzöllen auf Stahl- und Aluminium bei der Einfuhr in die USA und Europa antwortete mit Strafzöllen auf Harley-Davidson und andere uramerikanische Unternehmen wie z.B. Jack Daniels Whiskey.

Zur Info: Zu Beginn hat Harley-Davidson die Zollerhöhung selbst getragen. Dann wurde die Produktion für Europa von den USA nach Thailand verlagert.

Auch über 100 Tage nach Bidens Amtsübernahme kam es auf beiden Seiten des Atlantiks bisher zu keiner Entspannung in dieser Frage. Scheinbar will man nun in Europa den Druck erhöhen, um Biden zu einer Änderung zu bewegen. In einigen anderen Punkten hat er die Aktivitäten der Vorgängerregierung überarbeitet und teilweise sogar rückgängig gemacht. Beim Stahl- und Aluminum Geschäft rührt sich (noch?) nichts…

 

Breite Solidarität der internationalen Händlerverbände

 

In einem Brief an den Präsidenten der USA und an die Präsidentin der Europäischen Kommission fordern europäische und US-amerikanische Händlerverbände dazu auf, den traditionell positiven transatlantischen Handelsdialog wieder aufzunehmen.

Insgesamt 88 Verbände solidarisieren sich mit den betroffenen Branchen und unterstützen die ACEM (European Association of Motorcycle Manufacturers / Verband der Motorradindustrie in Europa) und die USMMA (United States Motorcycle Manufacturers Association) bei ihrer Forderung an die europäischen Behörden und die US-Regierung, ihre Differenzen zu lösen.

Coalition letter to President Ursula von der Leyen and President Biden

Die Unterzeichner wünschen sich eine Rückkehr zu einer sich gegenseitig belohnenden Beziehung, die das Wirtschaftswachstum unterstützt und den Produzenten und Herstellern, ihren Vertriebspartnern, Importeuren und Verbrauchern sowie allen damit verbundenen Sektoren zugute kommt.

Simple Message: We just want to be able to trade fairly

EU trifft Harley-Davidson mit 56% Importzoll

„Wir lassen uns nicht aus dem freien und fairen Handel verdrängen oder geben unsere Freiheit auf.“ Jochen Zeitz, CEO Harley-Davidson.

 

 

 

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