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Rooftop Vibes Vol.6

Jokerfest 2023

Budapest im Visier

Die besten Tips für Geschichts-interessierte Harley-Rider!

Budapest im Visier!

DIE Harley-Tour in die Geschichte – zum 120. Firmenjubiläum entlang der Donau!

Die besten Tips für Geschichts-interessierte Harley-Rider! Was haben die Nibelungen, Friedrich Barbarossa, die Hunnen und Robin Hood gemeinsam? Mehr als man denkt! Zum 120-jährigen Harley-Jubiläum in Budapest werden viele Harley-Rider die Route entlang der Donau nehmen.

Mehrere tausend Jahre alte Geschichte

Die mehrere tausend Jahre alte Geschichte rechts und links des Flusses hat zahlreiche Facetten, von denen man viele näher betrachten kann bevor man sich auf’s Bike setzt und einfach nur „in Blaue“ fährt.

2012 fuhr das Custom Chrome Europe Team die Strecke zum Teil schon im Rahmen einer „Bolt On And Ride“ Tour von Bad Kreuznach nach zum Euro Bike Fest nach Pahsolavky/CZ – mit der von Thunderbike aufgebauten „Speed King„. Der schnelle Sprint-Bagger fuhr die Strecke dann auch am gleichen Wochenende zurück und erkundete weitere „Highlights“ am Donaustrand – und dieser Tour sollten weitere Exkursionen entlang der Donau folgen.

Hier einige interessante Stops für die Tour auf der geschichtsträchtigen Route – inklusive der noch geplanten Reisepunkte für den Ritt zum 120. Harley-Geburtstag.

Passau - Donau-abwärts

Passau - Donau-abwärts

Wer’s schnell mag, kommt aus Westeuropa auch schnell nach Budapest: München – Salzburg oder Nürnberg – Passau weiter nach Wien oder Dresden – Prag – Brünn/Brno. In Bratislava treffen sich die Routen und führen weiter nach Budapest, Hauptstadt von Ungarn. Wer allerdings sein Navi mal ausschaltet und sich eine Landkarte betrachtet wird schnell eine andere Routenführung entdecken: Donau-abwärts – und zwar mindestens ab Passau – schlängelt sich die Route entlang malerischer Burgruinen, gigantischer Klosteranlagen und Weinbergen auf denen schon die Römer ihren Wein anbauten.

Was man bis Passau noch alles mitnehmen will hängt von den persönlichen Präferenzen – und der verfügbaren Zeit – ab, doch spätestens ab der Österreichischen Grenze wird die Donau-Tour wild – und historisch.

Bei Passau fließen Ilz und Inn in die Donau und erzeugen gelegentlich ein verwirrendes Farbenspiel wenn jeder Fluß seine eigene „Farbe“ zum Wasser der Donau mischt. Hier verengt sich das Donautal.

Entlang dieser Ufer zogen zahllose Handelsleute und Heerscharen – inklusive der Nibelungen, dem deutschen Kontingent des 3. Kreuzzugs 1189 und zuletzt 1945 Amerikanische GI’s um sich die Geheimwaffen des III. Reichs vor den aus Budapest und Wien vorrückenden Russen zu sichern.

Bis Engelhartszell ist der Fluß die Grenze zu Deutschland, wobei die Hauptroute auf der österreichischen Südweite verläuft, wer sich vorher noch einen Blick auf Passau – und etwas zu Essen – genehmigen will, sollte dies vom Café/Restaurant Blaas in Freinberg tun. Von der Österreichischen Seite hat man einen einmaligen Panoramablick auf die Stadt und das Dreiflüsse-Eck.

Engelhartszell

Bei Engelhartszell passiert man auch schon die erste Klosteranlage – allerdings erst 1289 gegründet – und eine Ausstellungsfläche „Die Rückkehr der Legion“. Das dazu passende Römerkastell, der „Quadriburgus“ ist allerdings erst ein paar Kilometer flussabwärts in Oberanna direkt neben der Nibelungenstraße zu finden. Bei Schlögen schlägt die Donau mehrere wilde Schleifen, während die Hauptstrecke an Aschach vorbei in Richtung Eferding führt. Aschach besitzt Brücke, Schloss und Schopper- und Fischereimuseum, wobei der Begriff „Schopper“ die Schiffsbaumeister der Donauregion bezeichnet, die ihre Boote mit Moos „schoppten“ (= stopften) und damit abdichteten. Um Eferding herum trifft man erst am Stift Wilhering wieder auf den Fluß und passiert eine der bedeutensten Rokoko-Anlagen in Österreich. 1146 gegründet sah man hier zumindest Friedrich Barbarossa auf dem Weg nach Jerusalem vorbeireiten – und dabei kam er sich durch eine der interessantesten Städte von Österreich: Linz.

Linz: Nicht nur für Torten...

Linz: Nicht nur für Torten...

Die Großstadt an der Donau ist durchaus als „Zwischenstop“ einer 120th Tour Etappe anzudenken – und mehr als nur einen Tagesbesuch wert um sich mit der legendären „Linzer Torte“ einen Zuckerschock zu verpassen. In und um Linz gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Museen zu besuchen, auch wenn der industrielle Aufschwung der Stadt vor allem auf den Bautätigkeiten der Zeit von 1938-1945 beruht. Bewohnt wird das Linzer Becken seit der Keltenzeit – und der Salzhandel lief von Gmunden über die Häfen von Linz und Mauthausen tausende von Jahre.

Konsequenterweise war die Pferdebahn Budweis – Linz – Gmunden eine der ersten Bahnstrecken auf dem Europäischen Kontinent – und Teile der Streckenführung sind noch heute erhalten, wenn auch teilweise schwer zu finden. Im Stadtteil St. Magdalena sind mehrere Denkmäler an der ehemaligen Trasse aufgestellt, aber die Kurve der Pferdebahnpromenade um St. Magdalena, an welcher das Gemälde mit Kaiser Franz I. 1832 entstand, ist inzwischen „verbaut“ – wie auch die Sicht von der weiteren Trasse in Richtung Budweis.

Den besten Übersicht über die Stadt und den Talkessel verschafft man sich von der Franz-Josef Warte, dem Schlossmuseum (Tip: Schlosscafé!) oder dem Pöstlingsberg (Tip für Eisen-/Straßenbahnfreunde!) oder einfach von der – wie sollte sie auch sonst heißen – Nibelungenbrücke. Die heutige Brückenkonstruktion ersetzte jene von 1910 und wurde just von jenem Bauherren in Auftrag gegeben, der sogar noch die hölzerne Brücke mit der Pferdebahntrasse von Urfahr nach Linz kannte – und der noch im April 1945 in Berlin über dem Modell „seiner“ Jungendheimat sinnierte.

Wer in Linz nach Spuren des späteren deutschen Reichskanzlers sucht sollte sich vorher informieren: Keine andere Stadt hat ihn so geprägt wie Linz. Ein paar Stichworte zur Hilfe: Urfahr, Hauptplatz, Freinberg, Landestheater Linz und Friedhof Leonding – wer sucht der wird finden. Auch wenn sich die Stadt Linz allergrößte Mühe gibt, keine der Visionen der „Führerstadt Linz“ auch nur andeutungsweise zu verwirklichen und die wenige fertig gestellte Bausubstanz – Nibelungenbrücke 1940 und die beiden „Brückenkopf-Häuser“ zum Hauptplatz – zu verfremden. Es gelingt ihr nicht.

Das neue Rathaus am Urfahrer Ufer sieht aus wie ein an die Donau versetzter Bunker vom Atlantikwall und die Stadt besitzt ein Kunstmuseum fast genau an der Stelle an der es schon schon ab 1938 geplant war. „Siegfried“, „Kriemhild“, „Gunter“ und „Brunhild“ als Reiterstandbilder wurden nicht mehr am Linzer Brückenende aufgestellt. „Hagen“ und „Volker“ sollten am Urfahrer Ende stehen. Die ersteren schafften zumindest als Gipsmodelle einen kurzen Auftritt. Auf dem Hauptplatz wurde Deutsche und Weltgeschichte geschrieben – und die Stadt Linz neu definiert. Ein kurzer Abstecker auf den Hauptplatz in Linz und seine Fachwerkbauten wird auf jeden Fall empfohlen – hier ist auch die Touristeninformation zu finden, wenn man in der Stadt ein paar Tage verbleiben will. Harley-Davidson Linz – auf der nördlichen Donau Seite verkehrsgünstig gelegen – wird im Juni 2023 bereits ebenfalls „Geschichte“ sein: Der Shop in der Freistädter Straße schließt Ende April.

Von Linz nach Osten...

Wir verlassen die Stadt über die Landesstraße 3, vorbei am Stahlwerk von Voestalpine, ehemals „Eisenwerke Oberdonau“, wo der erste Spatenstich am 19. September 1938 gesetzt wurde. Der hier gegossene Panzerstahl wurde in St. Valentin im Nibelungenwerk in Panzern verbaut. Von insgesamt 8500 Panzer IV wurden 4786 Stück in St. Valentin montiert – und ab Ende 1944 auch der „Jagdtiger“ produziert. St. Valentin – und das heute noch existierende Werk (!) – liegen abseits der A1 nach Wien, doch wir folgen der Landesstraße 3 entlang des Donau-Nordufers.

Bevor wir zum „gastronomischen“ Teil der Route kommen besteht kurz hinter Linz die Möglichkeit zu einem Besuch, welcher dem Besuch der Stadt Linz in ein völlig anderes Licht bringt. Man sei allerdings gewarnt: Nach diesem Besuch könnte man die Welt mit anderen Augen sehen. Die „große Version“ führt über St, Georgen an der Gusen und vorbei an der KZ-Gedenkstätte Gusen, letztere ein ziemlich unförmiger und hässlicher Betonkklotz.

In und um Gusen wurden in Stollen mit dem Tarnnamen „Bergkristall“ deutsche Geheimwaffen hergestellt, das Gelände ständig ausgebaut. Nach dem Krieg gesprengt und gerne auch vergessen ist der Steinbruch von Gusen noch immer in Betrieb und nur einen kleinen Abstecher von der Landesstraße am Donauufer entfernt.

Das nachfolgend auf der Strecke liegende KZ Mauthausen ist eins der am besten erhaltenen Konzentrationslager und lohnt schon deshalb einen Besuch auf der Höhe über der Donau. Der kann aber locker 3-4 Stunden dauern, selbst wenn man keine Führung mitmacht.

Wer keine Zeit für diese tragische Geschichtslektion mitbringt kann dennoch den Horror dieser Zeit mit einem einzigen kurzen Stopp erahnen: Abgebogen in Richtung Gedenkstätte folgt man weiter dem Wienergraben entlang des Rieder Bachs und erreicht nach wenigen hundert Metern den offen zugänglichen Wiener Graben Steinbruch mit der höllischen „Todesstiege“ einer von der Steinbruchsohle zum Lager führenden Steintreppe. Den Rest erklären die dort aufgestellten Info-Tafeln…

Weiter auf der Nibelungenstraße...

Weiter auf der Nibelungenstraße...

Mauthausen selbst ist ein malerischer Ort und wohl schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Hier kreuzte sich die Limesstraße – welcher ohne Zweifel auch die Nibelungen und der 3. Kreuzzug folgten mit der von Süden kommenden Salz- & Eisenstraße, welche über Budweis die Handelswege nach Norden offen hielt. Idealer Platz für eine Mautstelle, zumal hier die Donau breit und flach war und eine Furth die Überquerung erlaubte. Die heutige Brücke verbindet Auto- und Eisenbahnverkehr und liegt am Zufluss der Enns. Hier könnte man wieder auf die Autobahn nach Melk wechseln, doch wir bleiben auf dem Nordufer und folgen der „3“ nach Grein und weiter nach Ybbs. Hier ist erneut die Qual der Wahl auf welchem Donau-Ufer man sich der eindrucksvollen Klosteranlage von Melk nähert: über die Landesstraße 1 oder – am Fluß entlang – über die „3“.

Vor Melk bietet sich allerdings eine weitere Exkursion an, die man nicht unerwähnt lassen sollte – insbesondere wegen ihrer geschichtlichen Bedeutung, die auch nach über 100 Jahren noch heute nachhallt. Dafür müssen wir in der Donau-Tour ein paar Kilometer vorspringen – nach Wien – und in der Zeit zurück: Auf den 28. Juni 1914. An diesem Tag wurden der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie in Sarajewo Opfer einen Attentats welches in der Folge den Ersten Weltkrieg auslöste. Seine blutbefleckte Uniform und sogar der Wagen in dem die beiden reisten sind ausdrucksvolle Zeitzeugen im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien, doch in der Herzogsgruft des Stefansdoms sucht man die beiden vergebens. Grund dafür war die „unstandesgemäße“ Hochzeit des zukünftigen Kaisers mit Sophie Chotek, einer ehemaligen Hofdame. „Beerdigt“ – und zwar aus mehreren, auch politischen Gründen – wurden die beiden auf Schloss Artstetten. Ein Abstecher von der „3“ von Klein-Pöchlarn den man sich durchaus gönnen sollte, wenn man an Geschichte interessiert ist. Pöchlarn selbst war die Heimat des in der Nibelungensage wichtigen Markgraf Rüdiger von Bechelaren und war ein wichtiger Haltepunkt auf der Route in den Untergang.

Klösterliche Bastion über der Donau...

Klösterliche Bastion über der Donau...

Schon der Anblick des gigantischen Abtei Melk auf dem Felsen über der Donau lässt ahnen, dass hier eine lange Geschichte in das Donautal herabblickt. Für ein Römerkastell gibt es keine Nachweise mehr, denn der mächtige Felsvorsprung wurde vielfach überbaut. Auch Brände und Katastrophen warfen den Standort nicht zurück, nur ungern passiert man die riesige Anlage ohne einen Besuch aber der 1702-1746 errichtete Prachtbau wird auch auf dem Rückweg noch stehen.

Von Melk geht es in das Weingebiet der Wachau – Straßen und Burgen gibt es jetzt auf beiden Ufern der Donau. Wir bleiben auf dem Nordufer, nicht nur wegen des Weins. Nach wenigen Kilometern erreicht man den kleinen Ort Willendorf wo beim Bau der Donauuferbahn 1908 eine Frauenfigur gefunden wurde: Die „Venus von Willendorf“.

Mit Radiokarbon-Datierung ergab sich eine Herstellung der Figur auf etwa 26.850 Jahre v.Chr. – ein kleines Museum lädt zum Besuch und die Fundstätte an der Bahnstrecke ist auch schnell zugänglich. Ganz offensichtlich war schon damals der Donauraum besiedelt. Wo sich die Original-Venus gerade befindet muss man vor der Reise recherchieren. An ihrem Fundort – der mitnichten ihr Herstellungsort ist (!) – ist sie eher selten zu finden.

Richard was here...

Weniger Kilometer flussabwärts vollzieht die Donau einen S-Schwenk in Richtung Osten und hinter Weißkirchen in der Wachau bildet sie die Donauinsel Pritzenau. Just in dieser Kurve steht plötzlich eine Reiterfigur zwischen Bundesstraße und Eisenbahntrasse: Richard Löwenherz. Richard I., König von England an der Donau?

Im Gegensatz zur Nibelungensage, deren Zug sich nur auf wenige erhaltene Liedfragmente stützt und vielleicht aus mehreren Elementen verschiedenster Zeitperioden zusammensetzt, ist der 3. Kreuzzug von Friedrich Barbarossa – durchaus schriftlich belegbar: am 11. Mai 1189 brach die Truppe mit 15.000 Teilnehmern in Regensburg auf, wanderte entlang der Donau und überschritt bereits am 22. Mai die deutsch-ungarische Grenze um Pfingsten in Bratislava zu feiern.

Über ein Jahr danach – erst eine Sondersteuer hatte die notwendigen Finanzmittel erbracht – brachen Richard I. und Philipp II am 4. Juli 1190 von ihrem Treffpunkt Vézelay in Frankreich zum gleichen Kreuzzug auf. Im Gegensatz zum wanderlustigen Barbarossa wählten sie die Route über See – und ließen sich Zeit: Erst am 10. April 1191 stach Richard von Sizilien aus in See und steuerte erst einmal Zypern an – da war Barbarossa schon fast ein Jahr tot. Ertrunken im Fluss Saleph am 10. Juni 1190.

Richard erreichte ein Abkommen mit Saladin, welches christlichen Pilgern den Zugang zu Jerusalem erlaubte und Richard machte sich eilig auf den Rückweg nach England. Am 9. Oktober 1192 bestieg er ein Schiff mit dem er allerdings nicht weit kam. Seine Rückreise musste über Land und – angesichts des ihm feindlich gesinnten Leopold V. von Österreich – anonym erfolgen. Das ging schief: Ausgerechnet in Erdberg, heute untergegangen in Wien, wurde Richard im Dezember erkannt und gefangen genommen: Auf der Burg Dürnstein, deren Ruine an der nächsten Biegung der Donauschleife auf dem Berg throhnt.

Am 6. Januar 1193 wurde Richard nach Regensburg überführt, mangels Einigung aber wieder zurückgebracht. Richard Löwenherz dürfte damit auch reichlich „Donautal“ Erfahrung bekommen haben. Als sich die Lösegeld-Modalitäten klärten, kam der gefangene Richard auf die Burg Trifels im Pfälzer Wald und nach Hagenau.

Im März akzeptierte er die Zahlung beim Hoftag zu Speyer – und schon sind wir wieder in der Heimat der Nibelungen – was neben diversen Demütgungen auch 24.4 Tonnen Silber entsprach – und in England durch eine Sondersteuer eingetrieben wurde. Am 4. Februar 1194 wurde Richard Löwenherz auf dem Hoftag in Mainz freigelassen und kehrte nach England zurück. Von den Strapazen erholte er sich einige Tage in den Wäldern von Nottingham – was später eine schöne Geschichte ergab: Robin Hood…

Die Übergabe der Braut...

Die Übergabe der Braut...

Wir passieren Krems an der Donau und kommen wieder in die Ebene: Auf dem Südufer zeichnet sich mit dem Stift Göttweig eine weitere Klosteranlage auf einem Berg ab, die Lage war bereits 2.000 v. Chr. besiedelt, wahrscheinlich wesentlich früher. Wir bleiben auf dem Nordufer und folgen der „3“ bis zum Abzweig nach Tulln um einen ganz kurzen Abstecher zum erst 2005 errichteten Nibelungenbrunnen zu machen.

Tulln ist eine der ältesten Städte in Österreich und soll seinem Namen aus dem Keltischen schöpfen. In der Nibelungensage ist Tulln die Stelle an welcher Siegfrieds Witwe Krimhild zum ersten Mal auf den Hunnenkönig Etzel/Attila trifft und ihm zur Hochzeit nach Wien und dann in sein Reich folgt. So wie wir es nach einem kurzen Fotostop am Brunnen auch tun: Vienna calling!

Vienna calling...

Wien im Rahmen dieser Tour auch nur „anzukratzen“ erscheint eigentlich unmöglich. Wien braucht eine eigene Tour. So viel Sehenswürdigkeiten, so viel Kunst und Geschichte – so viel Verkehr, wenn man nicht gerade Sonntag morgens um 5:00 Uhr über die Ringstraße und zur Hofburg fährt. Kurz gesagt: Wien ist „im Vorbeifahren“ fast kaum zu schaffen und die hier gezeigten Bilder stammen von mehreren Kurzbesuchen, auch am Pfingstmontag morgens um 5:00 Uhr.

Je nach Interessenlage findet in Wien jeder „sein Ding“, auf der „to do List“ des Authors steht der einzige erhaltene Pferdewagen der Strecke Budweis-Linz im Technischen Museum, das Hundertwasserhaus und der „Friedhof der Namenlosen“ – vielleicht auf diesem Trip, vielleicht ein andermal.

Vorbei an römischen Grenzen...

Fast schon gezwungenermaßen verlässt man Wien Richtung Osten auf der A4 in Richtung Slowakei und Bratislava: Chemiewerke und Flughafen lässt man liegen, doch die Abfahrt zur Landesstraße 9 bringt einen wieder nahe an die Donau, die Donauauen und die Römersiedlung Carnutum. Es ist nicht leicht vorzustellen, aber im 3. Jahrhundert nach Christi Geburt war Carnutum das „Wien“ der damaligen Zeit.

Grenzstadt am Limes und Verwaltungsmittelpunkt der römischen Provinz Pannonien und schon zuvor keltisch besiedelt, denn hier überquerte die „Bernsteinstraße“ die Donau. Die zahlreichen Ausgrabungsorte der lange verschütteten Stadt sind heute zugänglich und liegen auf dem Weg nach Bratislava. Bei Hainburg macht die Donau einen letzten „Buckel“ nach Norden, um dann Richtung Südosten und Süden abzubiegen. Schnell ist die Grenze zur Slovakei erreicht und überschritten.

Durch die Slovakei

Durch die Slovakei

Auch Bratislava, dass ehemalige Preßburg ist mehr als einen Tagesbesuch wert: Tatsächlich stand die Hauptstadt der Slowakei 2020 auf der Besuchsliste des von Thunderbike aufgebauten Custom Chrome 50th Anniversary Bikes, welches auf der dortigen Motorrad & Boot Show gezeigt werden sollte. Die aufkommende Covid-Panik verhinderte dies, Ausstellung und Bratislava Besuch wurden gecancelt – doch die Stadt bleibt sehenswert. Ein Tip ist definitiv auf die „to do List“ der Donautour zu setzten: Der Besuch des „UFO“ über der neuen Donaubrücke! Der „Most SNP“ ist nach dem Slowakischen Nationalaufstand 1944 benannt und wurde zwischen 1967 und 1972 mit einem Restaurant/Aussichtsplattform mit atemberaubendem Blick auf Donau und Altstadt errichtet. In einer TV-Doku ist ein weiteres Spektakel zu sehen: Man kann angeseilt um den gesamten Durchmesser des „UFOs“ laufen! Mehr oder weniger über dem Donauufer schwebend. Ein echtes Tour-Highlight.

Ehe man es sich versieht hat man auf dem Südufer die ungarische Grenze überschritten und ist auf dem Weg nach Györ. Die Donau bildet hier die Grenze zwischen der Slovakei und Ungarn – bis 1918 gehörte alles zu Österreich-Ungarn. Welche Route man wählen soll? Schwer zu sagen, denn dieser Teil der Donau Tour wird erst im Juni 2023 „er-fahren“. Zahlreiche mäandernde Donau Schleifen und Nebenflüsse auf beiden Seiten zeigen wie oft sich hier der Flußlauf geändert hat. Györ auf der ungarische Seite spielte in den Türkenkriegen und im 2. Weltkrieg eine große Bedeutung – und kann ebenfalls auf römische Geschichte zurückblicken. Inzwischen produzieren neben der 1896 gegründeten „Rába“ auch Audi, Märklin und LGB in Ungarn…

Der Nibelungen Tod...

…soll auch diese Donau-Tour abschließen. Vom Zufluss der Waag in die Donau, Komarno in der Slovakei, Komarom in Ungarn verlaufen Hauptverkehrsadern auf beiden Ufern der Donau.

Der Zielpunkt beider Routen: Gran. Das heutige Esztergom war vom 10. bis 13. Jahrhundert die Hauptstadt Ungarns, besiedelt in der Kelten- und Römerzeit – und laut Sage und Lied jener Ort an dem Kriemhild und Etzel/Attila die Burgunder empfingen. Das Geschehen ist in Liedern und Opernbesungen, in Sagen erzählt und in mehreren Filmen illustriert – und wer sich vor der Tour damit beschäftigt wird schnell merken das diese Story und das resultierende Gemetzel so manchen Action-Film von heute wirklich alt aussehen lässt!

Auch wenn es hier keine „greifbaren“ Stätten, Orte oder Denkmäler gibt, den „Atem der Geschichte“ kann man gerade hier nach einer Tour entlang der Donau sicher spüren. Die 15.000-köpfige Kreuzzug-Truppe von Friedrich Barbarossa wurde am 4. Juni 1189 vom ungarischen Königspaar in Gran empfangen und aufwändig bewirtet.

Den freien Durchmarsch durch Ungarn hatte man schon ein Jahr zuvor ausgehandelt. Aus den „Hunnen“ waren inzwischen „Ungarn“ geworden, doch auch das nächste Unheil kam aus dem Osten: Weihnachten 1241 belagerten die Mongolen die Stadt und zerstörten sie fast vollständig. Die neue Hauptstadt wurde: Buda. 50 Kilometer quer über’s Land, fast 70 km entlang der Donau in Richtung Schwarzes Meer. Geschichte mag vergangen sein – die Routen und Orte bleiben…

Text & Fotos: HRF – Horst „Motographer“ Rösler

Auf der Spur der Nibelungen: Wo starten?

Auf der Spur der Nibelungen: Wo starten?

Da die Nibelungensage und die in ihr geschilderten Ereignisse sich über mehrere Jahre und Jahrzehnte erstrecken – und es zudem mehrere Versionen gibt – ist es nicht einfach da eine Auswahl zu treffen. Für Thunderbike Kunden ist ein Besuch in Xanten natürlich der ideale Startpunkt: Schließlich sollen Siegfried und sein Vater hier geherrscht haben – und es gibt sogar ein Sigfried-Museum. Allerdings dürfte das damalige Xanten noch weitesgehend der Römischen Kolonie Ulpia Traiana entsprochen haben, sichtbar auch von der östlichen Rheinseite und überaus lohneswert zu besuchen.

Thunderbikes „Kickstart Party“ oder das legendäre „Jokerfest“ sind gute Startpunkte für so eine Tour. Den Rhein entlang an weiteren vermerkten Orten der Sage wie dem „Drachenfels“ bei Bonn (der Drache sitzt allerdings heute vor der Stadtmauer des „neuen“ Xanten bei der Krimhild-Mühle) ist Worms natürlich als zweiter Startpunkt ideal.

Nicht nur soll hier die Heimat der Nibelungen zur damaligen Zeit gewesen sein, hier soll Hagen von Tronje den Schatz der Nibelungen im Rhein versenkt haben und die meisten „Eifesüchteleien“ zwischen Brunhild und Krimhild sollen hier für die fatale Ereigniskette gesorgt haben. Im nahen Odenwald streiten gleich mehrere Quellen nach der zweifelhaften Ehre die Stelle zu sein an der Siegfried von Xanten ermordet wurde.

Zudem sollte man sich bewusst sein, dass man die Werbung von Etzel, die Reise der Braut bis zur Übergabe in Tulln und der Treck in den Untergang unterscheiden muss – und diese mehrere Jahre auseinander liegen. An der Donau gibt es ebenfalls weiter mögliche Start- und Haltepunkte, die wenig mit der Sage zu tun haben, aber trotzdem eine schöne Tour an dieser großen Verkehrsader Europas ergeben. Auf der eigenen Harley findet sich immer eine schöne Route nach Budapest – und weiter entlang der Donau…

Donau & Nibelungen - Fernseh & Youtube Tips:

Spielfilme

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